Gnarls Barkley – St. Elsewhere

St. Elsewhere4 Punkte

Es gibt den seltenen Fall das mal ein Album in mein CD-Regal wandert, welches ich nicht gekauft habe. Nein keine Raubkopie, sondern gekauft von meiner Freundin. Das kommt selten vor da wir weitgehend den selben Musikgeschmack haben.

Das Album St. Elsewhere von Gnarls Barkley, aka Danger Mouse und Cee-Lo Green, hat sie nur wegen der Ohrwurm-Single Crazy gekauft. Und natürlich gehofft das weitere Knaller solchen Formates auf der Scheibe zu finden sind. Eines kann ich nach dem Hören des Albums schon mal sagen, es ist Wahnsinn.

In erster Linie Sound-Wahnsinn. Elektronik, HipHop, Gospel, Soul und noch einige Einflüsse verschmelzen zu einer abgefahrenen Soundwand. Langweilig wird die Platte bei aufmerksamen Hören auf keinen Fall.

Crazy ist sicherlich jedem ein Begriff, auch die Situation das dieser Song sich hartnäckig im Gehörgang festsetzt. Ein weiterer, so eingängiger Ohrwurm ist nicht mehr auf dem Album zu finden. Gone Daddy Gone kommt dem aber nahe.

Der Gesang von Cee-Lo Green ist dabei so abwechslungsreich wie das Album selbst, egal ob Soul, Rap oder abgedrehte Stimmlagen, der Mann bringts rüber. Dieses Album ist mindestens so verrückt und interessant wie es das Cover erahnen lässt.

Schon beeindruckend wie man so viele Stile, Instumente und Effekte unter einen Hut bringen kann, ohne das es am Nervenkostüm zerrt.
Wer sich also mal auf eine Reise durch verrückte Klangwelten gebeben möchte, sollte zugreifen.

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