The Rifles – No Love Lost

No Love Lost4 Sterne

Nachdem der Name The Rifles nun wirklich durch alle gängigen Medien rauf und runter gelaufen ist und Vergleich zu Franz Ferdinand, den Kaiser Chiefs oder Bloc Party gezogen wurden, sollte das Debüt No Love Lost eigentlich kein Fehlkauf werden.

Sänger Joel Stoker entschied sich auf einem Oasis Konzert Musik zu machen, und auf dem Music College kam es dann zur Bandgründung. Den Namen der Band haben sie sich ausgesucht da er, laut Joel, einfach „scheiße gut klingt“.

Der Opener startet dann auch gleich mit typischem RawPop Klang und geht ganz gut ab, da wippt das Bein. Bei der Stimme von Joel muss ich öfters an The Cure denken.
Local Boy könnte auch genauso gut von den Libertines sein, zumindest der Anfang erinnert stark daran. Aber auch dieser Song macht Spaß und trägt einen mit guter Melodie bis zum Ende.
Das folgende One Night Stand dudelt dann eher vor sich hin, nicht schlecht aber auch nichts besonderes, eher schon zu oft gehört. Hometown Blues kommt dann mit Chorus-Refrain, treibenden Strophen und nettem Gittarensolo daher.
Die nächste musikalische Aufmerksamkeit gebührt dann Spend Lifetime, mal mit ruhiger Akustikgitarre bremst der Song das Album erstmal ein wenig. She´s The Only One reiht sich auch in die Riege der etwas langsameren Songs ein. Auch vom Sound her interessant und abwechslungsreich, die vorherigen Songs glichen sich doch sehr stark.
Nächster Höhepunkt für mich ist When I´m Alone, schön treibend, intensiver Sound und gut auf den Refrain einleitend ist dies meiner Meinung nach einer der besten Songs des Albums.

Die einzelnen Songs sind alle ziemlich kurz gehalten, über die Hälfte schaffen die Drei-Minuten-Marke nicht. Das fällt aber auch nicht groß auf. Das balladeske Narrow Minded Social Club mit seinen 7 1/2 Minuten erhöht dann noch ein wenig die Gesamtspielzeit des Albums und entlässt einen dann noch mit einem Hidden-Track.

Mich haben die Rifles nun nicht so begeistert wie einst Franz Ferdinand oder die Kaiser Chiefs, aber dennoch macht es Spaß dieses Album zu hören, und in einigen Songs bieten sie gute Abwechslung beim Vermischen mehrerer Stile.

Tracklist:

01.    She‘ Got Standards
02.    Local Boy
03.    One Night Stand
04.    Hometown Blues
05.    Peace&Quiet
06.    Spend A Lifetime
07.    Robin Hood
08.    She‘ The Only One
09.    Repeated Offender
10.    When I’m Alone
11.    Narrow Minded Social Scene

Tags: