My Glorious – Home Is Where The Heart Breaks

Home Is Where The Heart Breaks
3 Sterne

„Foo Fighters meets Coldplay“ plus Garage Beat/Rock – so steht es im Beipackzettel des neuen My Glorious Albums Home Is Where The Heart Breaks, welches bei uns seit letztem Freitag in den Läden steht.
Das Wiener Trio hat sich im Januar 2008 gefunden und besteht aus den Seiler Zwillingen und Samuel Fischer. Der Start des Albums fängt etwas holperig und soundmäßig vielleicht ein wenig dünn an. Doch nach dem mäßigen Opener wird doch gut Fahrt aufgenommen. Das absolut tanzbare You Should Be Dancing wird vom folgenden Blue Horizon noch übertroffen. Intensiv trottend arbeitet sich der Song voran und ist wunderbar instrumentiert.
Break My Heart kann hier dann nicht mehr so ganz mithalten, doch Under The Water macht dies, mit im ersten Moment etwas verquer erscheinendem Sound, wieder wett. Welch ein interessantes Klangbrett. Die nächste, bedeutende Haltestelle ist der Song Horse. Hier mal etwas ruhiger und langsamer, dafür aber mit schönen Gesangslinien, wie es sich für eine Ballade gehört. Und um den Hörer noch emotional zu greifen darf es sich gegen Ende auch aufschaukeln. Folgendes Blow Up The Sun schlägt in die selbe Kerbe, kommt sogar noch melodiöser daher und setzt gegen Ende auch einen Höhepunkt.
Einen Ausflug in die ProgRock-Ecke bietet Use Me mit einem schönen Intro inklusive audioslavescher Gitarrenriffs. Der Closer Timetraveller leitet mit sanften Klängen in den Abschluss des Albums ein, mit vorsichtigen Gitarren und einem deutlichen Herzschlag im Background. Mehr benötigt es nicht um dieses bodenständige Rockalbum, welches seine Fühler in das ein und andere Genre ausstreckt, zu beenden. Hoffen wir das dieser Herzschlag lange andauert und My Glorious noch einige Lebenszeichen von sich geben werden.

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