Bad Aces – Rope A Dope

Rope A Dope
4 Sterne

Fünf junge Kerle – alle gerade mal Anfang zwanzig – aus Ratingen nennen sich Bad Aces und werden am 25. Juni ihr Debütalbum Rope A Dope raushauen.
Produziert wurde die Scheibe von Jon Caffery der auch schon mit den Toten Hosen und den Einstürzenden Neubauten gearbeitet hat.
Das erste Demo-Band hat ihm nicht gefallen, aber als er eine DVD mit einem Livekonzert gesehen hat kam die Entscheidung. Die Energie welche die Band auf der Bühne versprüht will er unbedingt auf die Platte bannen. Somit ging es mit den Jungs auch nicht in ein normales Tonstudio, sondern in einen Club. Dort spielten sie sich drei Tage lang die Seele aus dem Leib und Caffery hat sie zusammen aufgenommen.

Herausgekommen ist ein ehrliches Rockalbum mit einer Menge Punkeinfluss, welches straight gerade aus geht. Hier wird nicht groß experimentiert oder verschnörkelt, hier wird gerockt. Hört man sich die Scheibe so an und bedenkt das junge Alter der Bandmitglieder, ist es schon beeindruckend was die Kerle hier auf die Beine gestellt haben. Schöne Riffs, Melodien und Refrains welche für Livekonzerte nur so gemacht sind. Groover gibt es auch, Look Around ist hier zu nennen, ein Track der Parallelen zu einem gewissem Herrn Idol aufkommen lässt. East To West ist dann wieder so eine Stadion-Bombe die live sicherlich super rüberkommt. Der Titeltrack hat eine Prise Rotz zu bieten, trommelt gut aufs Fell ein und lässt den geneigten Zuhörer auf jeden Fall mitgröhlen.

Die Jungs haben hier eine ehrliche Rockscheibe abgeliefert die gut nach vorn geht und erahnen lässt was sie live für eine Stimmung erzeugen können. Zum Glück hat Mr. Caffery nach dem ersten Demoband nicht gleich resigniert, das wäre ein musikalischer Verlust gewesen.

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