My Glorious – Inside My Head Is A Scary Place

Inside My Head Is A Scary Place
4 Sterne

My Glorious haben sich mit einem neuen Album zurückgemeldet, auf Inside My Head Is A Scary Place geht es diesmal nicht ums Herz sondern um den Kopf und die Denkweise.
War ihr vorheriges Album noch eine Eigenproduktion, ist diesmal Produzentin Sylvia Massy (RHCP, TOOL) verantwortlich. Und da sie sogar auf ihre Gage verzichtet haben soll, ist davon auszugehen dass sie sehr überzeugt vom Schaffen der Band ist.

Und gleich der Opener Minefield geht stampfend und vor Energie strotzend voran um uns auf den Rest der Scheibe einstimmen zu wollen. Flower, die erste Single fängt allerdings etwas ruhiger an und erinnert mich an einen bestimmten Song auf den ich gerade nicht komme – vielleicht einer von den Killers… Auf jeden Fall eine schöne Nummer. In die selbe Bresche springt auch A Heart On Fire, dieser traut sich allerdings auch mal auszubrechen aus dem ruhigen Gefilde. Manchmal wünscht man sich das der Gesang mit weniger Hall aufgeputscht wird, an manchen Stellen erinnert es schon an Ozzi. Dies soll die Leistung von Sami Goodenough aber nicht schmälern, denn die stimmliche Leistung überzeugt.
Rauer wird es wieder bei God Made A Man, Then Man Made God, ein Track der vor allem Fans der elektrischen Gitarren gefallen dürfte.
Ist man beim Ende des Albums angekommen hat man den Eindruck dass der Opener doch einen leicht fälschlichen Eindruck vermittelt hat, denn so krachend wie dieser ist das Album in Gänze nicht. Einen „scary place“ hat die Scheibe – zumindest musikalisch – in meinem Kopf nicht hinterlassen, sondern das Gefühl hier ein gutes Rock-Album gehört zu haben von einer Band die im Vergleich zum Vorgänger einen konsequenten Schritt weiter gegangen ist. So wünscht man sich das!

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