Black Rebel Motorcycle Club – Baby 81

Baby 81
4 Sterne

Mein erster Gedanke nach dem ich hörte das der Black Rebel Motorcycle Club ein neues Album rausbringt: Gehen sie weiter in die folkige Richtung alá Howl?
Ich persönlich finde Howl ein durchaus gelungenes Album, allerdings waren auch viele Fans des BRMC-Sounds der ersten Platten B.R.M.C. und Take Them On, On Your Own enttäuscht. Diese können nun aufatmen und bei Baby 81 wieder beherzt zugreifen. Viel neues, innovatives darf man allerdings nicht erwarten, der BRMC erfindet sich nicht neu sondern setzt auf alt bewärtes. Und das muss nichts schlechtes sein.

Mit Took Out A Loan fängt die Platte gut groovend und rockend an. Ein kleiner Folk-Ausflug schleicht sich beim kurzen Weapon Of Choice ein, mit einem Ohrwurm-würdigen Refrain.
Nun wird ein Gang runter geschaltet, sich mit einem Whiskey an die Bar gesetzt und man lässt sich von der ersten Ballade des Albums beschallen. Am nächsten Morgen gehts wieder aufs Bike und nimmt mit Cold Wind wieder Fahrt auf. Not What You Wanted macht seinem Namen alle Ehre, für mich der erste Ausreißer, irgendwie nichtssagend. Leider auch folgendes 666 Conducer.
Spaß macht es wieder ab Lien On Your Dreams, schöner Groove, gut eingesetzte Gitarren und nette Drums. Need Some Air geht auch in die Richtung und folgendes Killing The Light kommt ziemlich tight daher.
Der mit 9:11 Minuten längste Track des Albums American X ist für mich auch der Beste. Er baut sich schön treibend auf, um in der Mitte etwas zu bremsen und gegen Ende mit starken intstrumentellen Parts zu begeistern.

Insgesamt ein gutes Album mit viel gewohntem und typischen BRMC-Sound.

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