Portugal. The Man – Curch Mouth

Curch Mouth
4 Sterne

So, da hätten wir mal wieder ein zweites Album nach einem sehr erfolgreichen Debut. Portugal. The Man haben mit Waiter: „You vultures!“ ein überraschendes Debut hingelegt welches anfangs wie ein Unfall klang. Doch schon beim zweiten Hören entfaltete sich die Schönheit dieses Albums.
Bei Church Mouth sollte man nicht erwarten das es in dieser Weise weitergeht. Es scheint bei dem Zweitling alles ein wenig mehr geordnet, wie mit mehr Bedacht erstellt. Dennoch ist dieses Album alles andere als Langweilig, es ist nur nicht mehr so auffällig. Hier braucht man sicherlich mehr Durchgänge bis es sich einem voll erschließt.

Die eingängigeren Songs wie Telling Tellers Tell Me zünden allerdings sofort und steigern die Vorfreude auf die weiteren Songs. Zurecht wie ich finde denn bei Dawn zum Beispiel bekommt man einen wunderbaren Song zu Hören bei dem die Strofen mindestens so begeistern wie der gut rockende Refrain. Ein wenig in den Folk rutschen sie dann bei Bellies Are Full, steht ihnen sehr gut, und die Gitarrenwände bäumen sich hier besonders gut auf.
Country-mäßig gehts mit Children weiter bevor Sleeping Sleepers Sleep dann im Refrain schön die Kopfstimme von John Gourley zur Geltung bringt. Der Closer Sun Brother entlässt einen dann nach einer kurzen, ruhigen Strofe und einer art Herzschlag-Finale.

Portugal. The Man haben ihr zweites Werk auf keinen Fall in den Sand gesetzt. Vielleicht nicht ganz so überraschend und experimentell wie der Vorgänger, aber dennoch voller Abwechslung und Details die sich erst nach mehrmaligem Hören erschließen.

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