Babyshambles – Down In Albion

Down In Albion5 Punkte

So, nachdem ich mir erstmal die Dirty Pretty Things gekauft hatte kam ich irgendwie um die Babyshambles mit ihrem Debüt Down In Albion nicht herum. Wollte ich doch wissen wie sich der andere Teil der Libertines nach dessen Auflösung darstellt.

Und eines ist schonmal klar, die Stimme von Pete Doherty ist so unverwechslich wie zB. die von Morrissey. Die Libertines Assoziation kommt einem sofort in den Sinn geschossen, keine Frage.

Der erste Song geht auch stark in die Richtung. Folgendes F**k Forever kommt dann mit viel Schlagzeug-Unterstützung daher und ist um einiges verstörter als der Opener. Der Refrain allerdings ist wierrum schön melodiös, eine gelungene Mischung.
The 32nd Of December geht dann fast vollständig in die ruhigere, melodienvolle Richtung, wobei Dohertys Gesang im Refrain doch immer ein wenig die Harmonie raushaut, das ist gut.
Ein etwas langsameres Stück ist Sticks & Stones, welches gegen Ende dann aber noch etwas Fahrt aufnimmt. Der Rock kommt dann bei 8 Dead Boys, mit schöner Gitarrenunterstützung, wieder zum Vorschein. Schöner Schrammel-Rock!
In Love With A Feeling bietet sogar einen Chor im Hintergrund und ist einer der Songs in dem das Schlagzeug stärker eingesetzt wird. Folgendes Pentonville lasse ich mal unkommentiert, damit kann ich überhaupt nichts anfangen.
Der nächste Song der wieder positiv auffällt ist Back From The Dead, schöner Groove und fast schon zarter Gesang. Closer Merry Go Round überzeugt mit Akustikgitarre und einem wunderbar lallenden Doherty der das Album leise ausklingen lässt.

Gesamt gesehen ein sehr gutes Album mit vielen ungeschliffenen Diamanten, dessen Vorteil es ist das sie halt ungeschliffen sind.
Da dieses Album mich mehr beeindruckt hat als das Debüt von Carls Truppe gebe ich einen verdienten Punkt mehr. Hoffentlich fällt Doherty nicht komplett seinem Drogenkonsum zum Opfer, damit er weiterhin so wunderbare Musik machen kann.

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