Yeah Yeah Yeahs – Show Your Bones

Show Your Bones5 Punkte

Also eins muss man den Yeah Yeah Yeahs ja lassen, sie grooven gewaltig! Gleich der Opener von Show Your Bones geht sowas von in die Knochen, dass selbst beim ältesten Musikmuffel der Fuß wippen müsste.

Den Vorgänger des Albums habe ich mir noch nicht angehört. Warum eigentlich nicht? Nach dieser Platte hier geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf. Auf jeden Fall wird das nachgeholt.

Way Out verliert nicht viel vom Groove des Vorgängers, schöner Refrain und gute Begleitung. Im folgenden Fancy wird der Gesang von Karen O wunderbar verzerrt, das passt gut zu den Gitarren und dem dominanten Schlagzeug. Der Kopfnicker des Albums ist auf jeden Fall Phenomena, dem Refrain entzieht sich nichts. Vor allem die ruhigen Momente mit einsetzender Gitarre und Schlagzeug, welche dann in dem mitreißenden Refrain enden – ganz große Kunst!
Vom Tempo her ist die erste Hälfte der Platte ziemlich ausgewogen, gelegentlich wird mal ein wenig Gas gegeben, aber nicht zu auffällig. Cheated Hearts macht den Eindruck als ob die zweite Hälfte etwas sanfter beginnt. Die Klänge sind etwas leiser, der Gesang eine Spur zurückhaltender. Allerdings nimmt der Song dann doch ordentlich Fahrt auf.
Die Rock-Ballade des Albums ist Warrior, bevor das Album mit dem Closer Turn Into fast schon Pop-Artig ausklingt. Ein schönes Ende für ein wunderbar punk-angehauchtes Album.

01. Gold Lion
02. Way Out
03. Fancy
04. Phenomena
05. Honeybear
06. Cheated Hearts
07. Dudley
08. Mysteries
09. The Sweets
10. Warrior
11. Turn Into

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  • http://www.tschaba.de Rewur

    ja das Album ist wirklich gut
    hatte es zwar schon wieder ganz vergessen:oops: (hat sie mal so bei iTunes gekauft)
    aber seit deinem bericht hör ich sie rauf und runter