Danko Jones – Sleep Is The Enemy

Danko Jones - Sleep Is The Enemy

Nachdem beim Hören des letzten Albums, We Sweat Blood, das Testosteron nur so aus den Boxen spritzte war ich gespannt ob dies beim aktuellen Longplayer Sleep Is The Enemy auch geboten wird.

Das Cover wirkte auf den ersten Blick etwas irritierend (vor allem wenn man das Cover der letzten Platte vor Augen hat), sanft in weiß gehalten inkl. Blumen, hätte ich die Scheibe eher in die Ambient-Ecke einsortiert.

Da Danko Jones allerdings alles andere als ruhige Background-Mucke machen, und das letzte Album eh der Kracher war, konnte ich beruhigt zugreifen.Was erwartet man von einem Danko Jones Album? Energiegeladenen Rock’n’Roll der etwas härteren Gangart. Riffs, Drums, Bässe…

Der Opener Sticky Situation geht gleich mitten ins Ohr und lässt automatisch den Kopf nicken. Kein langes Intro, einführende Melodien oder dergleichen, hier gehts sofort zur Sache. Ab dem zweiten Song bekommt man irgendwie das Gefühl Mr. Jones schaltet einen Gang zurück. Das zieht sich die nächsten Songs über auch noch hin, wobei man sagen muss das diese keineswegs schlecht sind. Nur eine Spur ruhiger und eingängiger.

Invisible bleibt sofort im Kopf hängen. Die Lyrics, der Sound… einfach mitreißend. Für mich mit der beste Track auf dem Album.

Gegen Ende kommt dann, bis auf einen Song, nochmal Tempo auf und zu guter letzt trumpft der Titelsong nochmal richtig auf. Das ist mitreißender Rock!

Im Gegensatz zum letzten Album vielleicht etwas allgemeinverträglicher und eingängiger, was es aber auf jeden Fall nicht schlechter macht.

Anspieltips: Invisible, Sleep Is The Enemy, Sticky Situation

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