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DeepTrip – dto.

DeepTrip
4 Sterne

Gleich zu Anfang merkt man bei dem selbstbetitelten DeepTrip Album das dies nicht der ganz normale Rock- oder Alternative-Sound ist. Neben Drums und Gitarre kommen hier nämlich auch noch Violine und Kontrabass zum Einsatz.
DeepTrip kommen aus der Schweiz und wollen im März 2009 das Album auf die Allgemeinheit loslassen. Und da kann man sich drauf freuen!

Nach dem kurzen Intro zeigt der Song Help Me schon mal die Qualitäten der Band auf. Gut rockend geht es los, um dann erstmal in leisere Töne überzugehen bevor der Refrain dann wieder in Melancholie ausbricht. Die Violine hält sich meistens dezent im Hintergrund, bekommt aber auch ihren Einsatz. Carry On startet etwas behutsamer, die erste Ballade. Hier kommen die Streicher natürlich gut rüber, aber auch die raue Stimme von Claudio Moser weiß hier zu beeindrucken. Folgendes Dreamer schließt sich da nahtlos an.
Aber nun genug erstmal von den langsameren Stücken, Soldier kommt mit stampfenden Drums um die Ecke. Manchmal gerät mir bei dem Song der Gesang ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Nach einem weiteren Intro kommt mit Hate der für mich beste Song des Albums. Der ausufernde Stakkato-Refrain nach den ruhigen Streicherparts kickt einfach!
So wie dieser Song ragen die nächsten nicht mehr heraus, Teardrops streckt sich einem da nochmal entgegen. Und auch Nevermind macht eine gut melodiöse Figur.
Der Rausschmeißer nennt sich dann gleich mal Fuck Yourself (… stupid human) und zieht im Härtegrad wieder an. Der Refrain könnte zum gefährlichen Ohrwurm werden.

DeepTrip haben hier ein beeindruckendes Debüt hingelegt das über weite Strecken zu überzeugen vermag. Interessant ist hier natürlich auch der Einfluss der klassischen Instrumente. Die Band muss man gehört haben und sollte im Hinterkopf verankert werden!

DeepTrip

Deep Trip

DeepTrip kommen aus der Schweiz und spielen kompromisslose Rockmusik mit Grunge- und Alternative-Einflüssen. Dabei bekommt man nicht vollgestopfte Soundwände zu hören, sondern auf das Wesentliche reduzierte Musik. Das besondere des Trios ist, dass sie klassische Instrumente mit in ihre Musik einbeziehen. Khin Hong Yip als Violinist und Sofus Gleditsch am Kontrabass haben eine klassische Ausbildung, und unterstützen somit Claudio Moser auf ganz besondere Weise.
Im März 2009 soll das Album erscheinen. Noch eine lange Zeit auf die man ungeduldig warten wird, denn was man auf der Website der Band oder bei MySpace zu hören bekommt macht einen sehr guten Eindruck.
Auf jeden Fall im Kalender notieren!