Tag Archive: Elektro

Wrongkong – Sweat Video

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Wrongkong mit dem Clip zu Sweat. Geht gut ins Ohr und passt wunderbar zu dem schönen Wetter draußen.

Mangara – Traumpfade

Traumpfade
3 Sterne

Der Wiener Matthias Cermak ist Mangara und wird am 13. Februar sein Debütalbum Traumpfade veröffentlichen.
Die meisten Songs wurden von Matthias selbst geschrieben, eingespielt und produziert.
Was zunächst als Akustikalbum geplant war, überzeugte den Sänger letztendlich doch nicht ganz. Somit hat er Elektro-Beats und Jazzelemente in seine Musik mit einfließen lassen.

Der Opener des Albums Schreibe auf beginnt mit dem Klang eines Stiftes auf Papier der sich langsam in einen Beat verwandelt. Sehr originell und super umgesetzt! Der folgende Song trägt den Namen Dieser Brief und hat einen Refrain der eine schöne Pop-Melodie hat, setzt sich nach dem zweiten Hören gleich fest. In Durch die Nacht kommt die Kopfstimme vermehrt zum Einsatz, inklusive verzerrten Elektrosounds. Die Sounds kommen gut rüber, aber die Kopfstimme stößt bei mir nicht unbedingt auf Gegenliebe. JT hingegen kommt anfangs richtig gut mit der etwas aggressiv verzerrten Stimme rüber, auch die Beats kicken und der Refrain passt. 2nach3 ist dagegen wieder nichts für mich, irgendwie wirken die Strophen auf mich etwas nervig. Mag vielleicht auch der deutschen Sprache geschuldet sein, ist nun mal doch schwierig manche Texte gut unterzubringen.
Jazzig wird es bei Dieser Tag soll nicht vergehn, und hier ist die noch höhere Kopfstimme auf einmal doch passend. Hat mich überrascht, die Melodie ist auch schön. Eine Spur langsamer wird es bei Einfach hier, leicht melancholische Töne und klagender Gesang. Eine schöne Abwechslung für die Scheibe und einer der besseren Songs meiner Meinung nach. Auch die Saxophon-Klänge bringen die Stimmung sehr gut rüber.

Mangara hat sich an die schwere deutsche Sprache gewagt, und das finde ich persönlich immer bewundernswert. Das Album bietet schöne Elektro-Pop-Songs mit guten Jazz-Einspielungen. Ein paar Songs überzeugen mich nicht so sehr, ist halt immer Geschmackssache. Am besten Ihr bildet Euch ein eigenes Urteil und schenkt dem Wiener gleich mal ein Ohr.

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Lalah – Ich wär so weit (VÖ: 06.02.2009)

Ich wär so weit

Multitalent Dörte Benzer (Komponistin, Sängerin, Schlagzeugerin) aus Hamburg veröffentlicht morgen unter dem Namen Lalah das Album Ich wär so weit.

Zu hören bekommt man minimalistischen Elektro-Pop-Jazz mit raffinierten Melodien, aufatmenden Beats und der angenehmen Stimme Lahlas´. Jeder Song erzählt auf seine Weise abwechslungsreiche, zum Teil poetische Geschichten.
Auf ihrer MySpace Seite kann man in einige Songs des Albums reinhören.

Ein Clip gibt einen kurzen Einblick über den Entstehungsprozess der neuen Scheibe.

Lalah

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Molloy – Thursday Electric EP

Thursday Electric EP

Molloy kommen aus London und machen dirty-minded-angular-electro-pop-rock. Alles klar! Nicht? Dann mal schnell auf die MySpace Seite der Band und reingehört.

Die Band von der Insel hat nun ihre neue 4-Track EP Thursday Electric veröffentlicht. Und der Name ist da natürlich Programm! Wenn man die EP durch hat, stellt man sich automatisch die Frage wann die nächste LP kommt. Wir warten geduldig.

Der Name der Website ist so brillant dass er ausgeschrieben gehört: thisisfuckingbrilliant.com

Neimo – Moderne Incidental

Moderne Incidental
5 Sterne

Neimo kommen aus Frankreich singen aber auf Englisch. Nicht in ihrer Muttersprache zu singen ist in Frankreich eine Entscheidung mit Gewicht, denn dort gilt ja die Radioquote. Somit ist es nicht so einfach in unserem Nachbarland in den Rundfunk zu kommen. Umso wichtiger hier zu lande auf das Debütalbum Moderne Incidental aufmerksam zu machen, denn es erwartet einen wunderbarer Indie-Rock! Produzent war übrigens Alan Moulder, der auch schon bei den Arctic Monkeys und den Smashing Pumpkins die Finger im Spiel hatte. Bei uns erscheint das Album am 27. Februar.

Und gleich der Opener Can You Call Me? geht in die Vollen und gibt den ersten Eindruck des rockenden Sounds der Band, mit einer gehörigen Portion Elektro. Johnny Five erinnert mich ein wenig an Mr. F. Ferdinand, das macht den Song aber nicht schlechter. Wunderbare Melodieführung, schöne Drums und den Ton angebende Gitarren.
Treibend geht es mit Echoing Pixels weiter, welches einen Refrain bietet der mir von der Melodie her auch irgendwie bekannt vorkommt und sofort ins Ohr geht. Wunderbares Gitarrensolo mit anschließend kurz ausartendem Schlagzeug runden den Song ab, starker Track! Eine ganze Ecke ruhiger und mystischer kommt Peter And The Wolves daher, schön ruhiger Gesang und schwebende Gitarren bieten einem eine kleine Pause. Ein weiterer Garant der Kategorie gut rockend ist Lines, hier mit ein paar verspielten Elektro-Xylophon-Klängen.
Ein erneutes Beispiel der Vielfältigkeit dieser Band schlägt einem mit Diamond Lane entgegen. Noch mehr Elektro, eine Art Intro, experimentelle Songstrukturen und das letzte Drittel vom Song ist ein instumenteller Sound der einfach nur großartig ist wenn man ihn laut genug aufdreht. The Hourglas hat einen schwereren Sound als die Stücke zuvor, das steht der Band allerdings auch sehr gut und im Nachhinein finde ich es etwas schade dass es nicht mehr Tracks dieser Art gibt.
Im Closer Carsick wird dann noch mal richtig Gas gegeben und auch Sänger Bruno Dallesandro kommt mal so richtig aus sich heraus. Ein krönender Abschluss eines wirklich tollen Albums.

Ich wünsche den Jungs viel Erfolg mit dieser Langrille, denn sie hat es auf jeden Fall verdient und ganz klar das Potential mit den Raw-Pop Bekanntheiten auf einer Stufe zu stehen.

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