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Steal my music!

Über den hohen Preis seines Albums in Australien hat sich Trent Reznor schon mal geäußert. Nun gab er mit seinen Nine Inch Nails am vergangenen Sonntag ein Konzert in Sydney. Und da liegt es natürlich nahe seinem Unmut nochmals Ausdruck zu verleihen und den Fans einen Rat mit auf den Weg zu geben, seht selbst.

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Die nächsten Year Zero Songs stehen bereit

Auf der Year Zero Website gibt es nun auch The Beginning Of The End, Vessel und God Given als Mehrspurtracks zum kostenlosen Download.

Interview mit Trent Reznor

That’s the most insulting thing I’ve heard. I’ve garnered a core audience that you feel it’s OK to rip off? F— you

Ein weiteres Interview mit Trent Reznor über den hohen Preis seines Nine Inch Nails Albums Year Zero kann man bei der Herold Sun lesen. Dort sagt er auch das er der Plattenfirma noch ein Album schuldet, danach möchte er nie wieder in so eine Situation kommen.

If I could do what I want right now, I would put out my next album, you could download it from my site at as high a bit-rate as you want, pay $4 through PayPal. … I would put out a nicely packaged merchandise piece, if you want to own a physical thing. And it would come out the day that it’s done in the studio, not this „Let’s wait three months“ bulls—

Grausame Preispolitik

Es ist wirklich grausam wie schamlos die Plattenfirmen den Liebhabern guter Musik das Geld aus der Tasche ziehen, und daraus machen sie auch garkeinen Hehl mehr. So hat sich Trent Reznor über den Verkauspreis seines Albums Year Zero in Australien geärgert, umgerechnet 22 Euro soll es dort kosten. Reznor sprach die Plattenfirma (Universal) an und bekam folgende Antwort.

Das ist so, weil wir wissen, dass du ein richtiges Stammpublikum hast, das jeden Preis für das zahlt, was du rausbringst. Was auch immer es kostet. […] Wir müssen das Pop-Zeug verbilligen, damit die Leute es kaufen.

Tja, eines kann man ihnen zu gute halten, die Antwort ist wenigstens ehrlich. Na ja, irgendwie muss man die Kosten der ganzen Abmahnungen ja wieder rein bekommen. Schon traurig.
Die ganze Story gibts hier.

Year Zero geht weiter

Wer nun glaubt nach der Veröffentlichung des Nine Inch Nails Albums Year Zero ist die Schnitzeljagd vorbei, der irrt. Es scheint jetzt erst richtig los zu gehen.
Es wurden Emails an die Käufer des Albums verschickt, von der Seite OpenSourceResistance.net, in der ein Zeit- Treffpunkt in Los Angeles ausgemacht war.

Stand under the big pig and follow the revolver across the street to the marked van. Knock twice. When you’ve got the stuff, get out of there fast. Don’t attract attention. Don’t be followed.

Aus diesem Van wurden dann so genannte Resistance Kits verteilt.

10 OSR fliers, 10 buttons, four stickers and one stencil, plus a host of materials (hat, bandanna and patch) emblazoned with the resistance logo, a sort of guerilla street team in a box.

In drei dieser Kits befanden sich zudem noch Handys. Nach einer unbestimmten Zeit werden sie klingeln und man erhält weitere Informationen.

Wie man sieht geht die Kampagne noch weiter, mit einem unglaublichen Aufwand. Man kann gespannt sein was da noch folgen wird.
[via]

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